Rupert Murdochs CEO nennt Blogger „politische Extremisten“

Murdoch

John Hartigan klagt dass Blogger nicht ins Gefängnis geschickt werden wie in China oder Burma

John Hartigan, der CEO von Rupert Murdochs News Limited, nannte kürzlich Blogger und andere alternative Medienorgane „politische Extremisten“ und meinte implizit, dass Blogger eingesperrt werden sollten wie es für Polizeistaaten wie China oder Burma üblich ist. In einer Rede vor dem National Press Club charakterisierte Hartigan Blogs als „etwas von so geringem intellektuellen Wert, dass es kaum von massiver Ignoranz unterscheidbar ist.“

„Blogger gehen nicht ins Gefängnis für ihre Arbeit. Sie werden einfach nicht zur Rechenschaft gezogen wie echte Reporter… . Man könnte sagen dass die Blogosphäresich nur um Augäpfel dreht und nicht um Einblicke.“

„In der Blogosphäre heißt es natürlich immer, dass die Massenmedien zu wünschen übrig lassen. Es ist wirklich an der Zeit dass dieser Mythos auseinandergenommen wird.“

„Blogs und eine große Anzahl an kommentierenden Seiten spezialisieren sich auf politischen Extremismus und persönliche Herabwürdigung. Radikale, breitgefasste Aussagen ohne Belege sind die Norm.“

Hartigan scheint nicht die Tatsache zu begreifen, dass für viele Leute die Massenmedien einiges zu wünschen übrig lassen weil jene gewohnheitsmäßig über Ereignisse lügen und Berichte verdrehen um die Forderungen ihrer Konzernbesitzer zu erfüllen. Dies ist exakt der Grund weshalb Blogs und alternative Medienorgane so populär geworden sind und den Massenmedien Marktanteile abgenommen haben, denn die Leute haben genug davon, wie Idioten behandelt und angelogen zu werden. Hartigans Boss Rupert Murdoch hat selbst eingestanden, dass sein Medien- imperium versucht hatte, die öffentliche Meinung dahingehend zu beeinflussen, den Irakkrieg zu unterstützen. Murdochs prominente Medienorgane veröffentlichten die herbeikonstruierten Vorwände für die Invasion. Murdoch gab dies zu während er den „Machtver- lust“ der Konzernmedien an die Blogs und die alternativen Medien beklagte. Wenn die Menschen realisieren, dass die Konzernme- dien vorsätzlich über Uran aus dem Niger und über Massenver- nichtungswaffen lügen, dann werden sie über kurz oder lang alternative Informationsquellen suchen.

Darüberhinaus, während die Massenmedien routinemäßig anonyme Quellen verwenden und wenig mehr als heiße Luft um ihre Berichte zu belegen, liefern viele Blogs Links zu den Kernaussagen

sodass die Leser sich selbst überzeugen können. Das Monopol der Konzernmedien ist schwer angeschlagen, deshalb sind Leute wie Hartigan auch so ungehalten und deshalb verfolgt das Establishment auch so aggressiv die Pläne für die Lahmlegung des alten Internets, um es mit dem Internet 2 zu ersetzen, eine strikt regulierte und kontrollierte Umgebung in der alternative Stimmen ausgeblendet werden und die Konzernpropaganda sich zu alten Höhen aufschwingen kann. Der Blogger Darryl Mason schreibt:

“John Hartigan ist ein verdammter Lügner. Blogger sind für ihre Arbeit und um ihre Quellen zu schützen ins Gefängnis gegangen; in Nordkorea, Iran, Ägypten, die Liste von Ländern die Blogger verfolgen wächst jede Woche an. Und der CEO von Australiens größtem Nachrichtenkonzern weiß das nicht?“

Der Ursprung für die immer öfter wiederholte Behauptung, dass alternative Medienorgane „Extremisten“ oder gar „Terroristen“ seien, war wie wir 2006 berichteten ein Strategiedokument des weißen Hauses, das seit 9/11 umgesetzt wird. In einer Rede vom 5. September 2006 bezog sich Präsident George W. Bush auf das Dokument als „eine nicht der Geheimhaltung unterliegende Version der Strategie, die wir seit dem 11. September 2001 verfolgen“.

Das Dokument zitiert „Verschwörungen“ als einen der Nährböden für Terrorismus und kündigt an, die dadurch verursachten Probleme „anzugehen“. Dieses Konzept tauchte in einem Dokument des Heimatschutzministeriums von 2009 namens Domestic Extremism Lexicon erneut auf; wieder waren alternative Medien neben radikalen Extremistengruppen gelistet. Laut World Net Daily wurde das Dokument schnell wieder eingezogen, aber die Vorgehensweise zeigt erneut, dass die Bundesregierung auf amerikanische Büger abzielt die nur ihre Rechte kennen.

Quelle:

Infokrieg.tv

Eine Antwort

  1. Blogger wegsperren.

    Heute noch keinen Kommentar.

    Liegt dies am Amerikanischen Unabhängigkeitstag oder hat es dich schon erwischt??

    Wäre schade.

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